Enny

Eine kleine Seele benötigt dringend Hilfe, Liebe und Hoffnung. Enzi, eine kleine misshandelte Hundenase, schüchtern, zerbrechlich wie ein Reh und Augen, die nach Hilfe rufen: So kam Enzi, die wir nun Enny rufen, zu uns auf den Hof. Ihr rechtes Vorderbein ist verkrüppelt, das linke Knie war gebrochen und ist verdreht zusammengewachsen,
ihre Hüfte nicht in Ordnung.

Man sollte denken, ihr Todesurteil – doch Enny möchte leben, kämpft und das wichtigste, sie hat keine Schmerzen
und genießt schon jetzt so sehr. Wir haben die Maus schon unserem Orthopädietechniker vorgestellt um zu sehen, ob eine Prothese für ihr Beinchen angefertigt werden kann, doch leider stehen dort die Chancen nicht sehr gut. Es ist fraglich, ob die fehlende Muskulatur und das verkümmerte Bein wohl eine Prothese halten und benutzen kann.

Doch ich möchte ihr diese, wenn auch kleine Chance nicht nehmen und so haben wir den Gipsabdruck genommen
und nun heißt es hoffen und warten, ob unser Orthopädietechniker die zündende Idee hat. Enny hat jede kleine Chance verdient! Auch waren wir mit ihr bei verschiedenen Tierärzten und haben ihre Röntgenbilder an Orthopäden verschickt um zu schauen, wie wir ihrem Knie helfen können.

Es wurde Blut genommen und alle weiteren Untersuchungen eingeleitet. Jetzt heißt es erst einmal etwas Aufpäppeln und dann schauen wir, wie wir der kleinen Maus das Leben so schön wie möglich machen können. Denn nach all der schlimmen Zeit hat Enny es mehr als verdient, endlich auf der Sonnenseite laufen zu dürfen, geliebt zu werden und zu genießen. Kleine Maus, egal wie lange es dauert, egal wie teuer es wird, wir werden an deiner Seite laufen und versuchen,
alles wieder gut zu machen, was der Mensch dir angetan hat!

Da Enny’s Behandlungen und Therapien leider sehr, sehr kostenintensiv sind und werden, würden wir uns über Paten
oder etwas Hilfe für ihre Tierarztkosten sehr freuen!!

Vielen, vielen Dank!

Die Enny würde sich über Paten freuen.

Update vom Juli 2016

 

Unsere kleine Enny tut sich leider sehr schwer, ihre Prothese zu akzeptieren. Ich hatte so gehofft es klappt, aber trotz monatelangen, täglichen, langsamen üben, merke ich immer mehr, das die Maus sie nicht annehmen möchte. Es macht mich traurig, aber Enny möchte lieber durch die Welt hüpfen und das werden wir wohl akzeptieren müssen.

Ein Versuch war es wert, doch ich bin auch überzeugt die Hundenasen wissen oft, was am besten für sie ist und wie sie ihr Leben bestreiten möchten. Und Enny möchte keine Prothese. Nun werden wir mit Physio und unterstützenden Mitteln ihr Leben so schön wie möglich machen und mit ihr durch den Tag hüpfen.

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